Bo Nordh – Pipemaker (Buchbesprechung)

Guten Tag,

auch ich habe mir nun, nachdem René Lehmann es auf Youtube vorgestellt hat, das Buch ”Bo Nordh – Pipemaker” (Autor: Jan Andersson) aus der hiesigen Uni-Bibliothek besorgt.

Nachdem das Buch aus dem Magazin an ”mein” Institut geliefert wurde, war ich über das geringe Format erstaunt. Als ich es dann aufgeschlagen hatte, fiel mir auch auf, wie groß der Text gesetzt ist, es scheint sich um 12pt-Schrift zu handeln.

Laut dem Vorwort handelt es sich bei diesem Buch um ein Ruhestands – Schreibprojekt mit dem der Autor seinem Vereinsfreund Bo nach dessen Tod ein Denkmal setzen wollte.

Insgesamt besteht das Buch aus sehr vielen Bildern und relativ wenig Text. Die vielen Bilder waren jedoch ein ausdrücklicher Wunsch des mit diesem Buch Geehrten.

Der Text ist in 15 Kapitel gegliedert, wobei nach dem Vorwort zunächst einige Seiten mit Kindheits- und Jugendfotos von Bo befinden. Anschließend kommen elf kurze und sehr persönlich geschriebene Kapitel die sich mit dem Macher und seinen Pfeifen befassen, anschließend kommt ein Kapitel in dem kurz die für Bo typischen Pfeifenformen gezeigt werden. Leider werden sie wirklich nur gezeigt, an dieser Stelle wäre ausführlicherer Text sehr schön gewesen. Die letzten drei Kapitel handeln von Sammlern, Pfeifenmachern und Händlern welche in Kontakt zu Bo standen.

Das Buch bietet zwar auf den letzten Seiten eine Liste der verwendeten Fotos, leider ist hier jedoch nur angegeben aus welchem Archiv das jeweilige Bild stammt. Weitere Information, wie z.B. das Entstehungsjahr oder die Bezeichnung der jeweiligen Pfeife, fehlt hier vollständig. Dies wäre jedoch sehr interessant gewesen da man so die Entwicklung von Bo besser nachvollziehen könnte.

Insgesamt muss ich sagen, dass das Buch verbesserungsfähig ist. Der Preis von 49€ ist auf Grund der geringen Auflage (500 Stück so weit ich weiß) verständlich; ich bin dennoch froh dass ich es kostenlos aus der Bücherei bekommen habe.

P.S.: kostenlos gibt es auch große Teile des Texts (in veränderter Formulierung auch in Artikeln der ”Rökringar”). Dies ist aber schwerlich zu vermeiden wenn der gleiche Autor mehrere Texte über das gleiche Thema schreibt.

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